Keine Angst vor der Mailbox des Kunden.


Mögen Sie Sprachnachrichten? Ich nicht. Zumindest, wenn es um WhatsApp geht.


Ich meine, es ist ein Kurznachrichten-Dienst. Betonung auf Kurz. Ich möchte möglichst mit einem Blick sehen, was Sache ist.


Doch wie ist es mit der Mailbox des Kunden? Hinterlassen Sie dort eine Nachricht?


Stellen Sie sich dann noch vor, es ist ein Neukunde. Sie haben die Mobil-Nummer erhalten und rufen zum ersten mal dort an.


„Dies ist die Mailbox von…“ Und dann?


Hier sind ein paar Fehler, welche Sie vermeiden können:


1. Keine Nachricht hinterlassen

Sie sind wichtig! Der Kunde ist Ihnen wichtig! Ihr Anruf ist wichtig! Deshalb hinterlassen Sie immer eine Nachricht! Egal wie der Lead-Status ist. Eine Sprachnachricht auf der Mailbox erhöht die Chance zurück gerufen zu werden.


2. Kein Verkaufsgespräch führen

Ja, Sie wollen verkaufen. Doch nicht auf der Mailbox. Hier platzieren Sie kein Produkt, kein Angebot, gar nichts. Wecken Sie nur Interesse an einem Rückruf.


3. Kein Hörbuch aufnehmen.

Sie nutzen maximal 10 Sekunden. Hört sich wenig an? Glauben Sie mir, beim Abhören der Nachricht ist das mehr als genug. Sind die Texte zu lang, verliert der Kunde die Geduld.


4. Keine Namen verwenden

Das sollte jedem klar sein. Wenn ich Herrn Müller auf die Mailbox spreche, dann spreche ich ihn auch mit Namen an. Und ich nenne meinen Namen. Deutlich und langsam. Idealerweise am Anfang und am Ende.


5. Keine Verbindlichkeit

Wenn Sie es auf die To-Do-Liste des Kunden schaffen möchten, dann vermeiden Sie Sätze wie „Bitte sind Sie so nett und rufen Sie mich zurück, wenn Sie Zeit haben.“ Herr Müller hat nie Zeit.


6. Einmal genügt

Sie haben dem Kunden EINMAL aufs Band gesprochen und Ihnen reicht das? Bleiben Sie dran. Doch wiederholen Sie nicht das, was Sie in der ersten Sprachnachricht gesagt haben. Stellen Sie einen Bezug her und ergänzen Sie die Information.


7. Rufnummer im Zeitraffer

Ja, Sie haben wenig Platz in der Sprachnachricht. Doch wenn Sie jetzt Ihre Rufnummer runter rasseln, nötigen Sie den Kunden gegebenenfalls, Ihre ganz Nachricht noch einmal zu hören. Das wird ihn nerven. Deshalb auch hier. Deutlich und im Idealfall in sinnvoller Kombination die Nummer durchgeben. Also statt, 1, 1, 9, 6, 3, 4 wäre 11 96 34 eine Überlegung wert.


8. Keine Leidenschaft

Eine monotone oder unsichere Nachricht verlockt nicht gerade dazu, zurückzurufen. Auch wenn der Kunde nicht live am Apparat ist: sprechen Sie mit der gleichen, natürlichen Begeisterung. Langweilig kann jeder. Haben Sie Mut und seien Sie seriös-kreativ bei Ihrer Nachricht.


9. Keinen Grund haben.

Was für ein Ziel hat Ihre Sprachnachricht? Und welchen Grund liefern Sie dem Kunden, Sie zurückzurufen?


Wetten, Sie hören Ihre Mailbox demnächst mit ganz anderen Ohren ab? 😊


Wenn Sie mir eine Sprachnachricht hinterlassen möchten, weil Sie sich gerne intensiver mit mir über Fragen zu Führung und Vertrieb austauschen wollen:


Dies ist der Anschluss von 0 1 7 6 5 5 0 4 4 8 8 1.